Erbrecht

ERBRECHT

Das Erbrecht wird in unserer Kanzlei wie auch das Familienrecht durch Herrn Karlheinz Donaubauer als Fachanwalt (seit 2006) bearbeitet und nimmt eine immer größere Bedeutung ein. Angesichts der milliardenschweren Vermögen,

die in Deutschland zu vererben sind, sollte man vorher durch Inanspruchnahme geeigneter Dienstleister die Weichen richtigstellen, um den künftigen Erben oft komplizierte und teure Rechtsstreitigkeiten zu ersparen.

ANWÄLTE FÜR DIESES RECHTSGEBIET

KARLHEINZ DONAUBAUER

STEPHANIE WASCHNITZKI

AKTUELLES RUND UMS ERBRECHT

Juli 2018

BGH-Urteil vom 12.07.2018 – Erben bekommen Zugang zum Facebook-Konto

By |Aktuelles, Allgemein, Erbrecht|

Zum Sachverhalt: Vor sechs Jahren starb die 15-jährige Tochter der Klägerin. Das Mädchen wurde von einem einfahrenden Zug im Bahnhof überrollt. Ein Fremdverschulden wurde von der Polizei ausgeschlossen. Die Mutter erhoffte sich über den Facebook-Account ihrer Tochter Antworten zu finden. Insbesondere erhoffte die Mutter sich mit Nachrichten an Freunde oder Posts Hinweise zu finden, die einen geplanten Suizid der Tochter [...]

Oktober 2017

Darf eine Person exhumiert werden, um die Vaterschaft feststellen zu können?

By |Allgemein, Erbrecht|

Mit dieser Frage hatte sich der BGH bereits im Jahre 2014 (BGH Beschluss vom 29.10.2014, Az: XII ZB 20/14) befassen dürfen. Insbesondere musste der BGH eine Interessenabwägung vornehmen, ob das verfassungsrechtlich geschützte Interesse des Rechts auf Kenntnis der eigenen Abstammung das ebenfalls geschützte Recht der postmortalen Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) überwiegt. Folgender Sachverhalt lag der Entscheidung zugrunde: Die [...]

November 2016

Digitaler Nachlass – Menschen sterben und die Daten bleiben – Was passiert mit diesen Daten nach dem Tod?

By |Allgemein, Erbrecht|

Die Menschen nutzen heutzutage sehr oft das Internet, um Einkäufe zu erledigen oder aber registrieren sich auf sog. Social-Media-Plattformen. Was passiert aber nach dem Tod mit den Online-Accounts der verstorbenen Person? Während bei materiellem Nachlass, wie zum Beispiel das Haus, Auto usw. oft ein Testament vor dem Tod errichtet wurde, vergisst man aber oft den digitalen Nachlass zu regeln. Unter [...]

Mai 2013

Der enttäuschte Miterbe

By |Allgemein, Erbrecht|

Durch die Verpflichtung zur Ausgleichung von Vorempfängen unter Abkömmlingen kann es zu einer unterschiedlichen Verteilung des Nachlasses trotz gleicher Erbquoten kommen. Unser Erbrecht geht grundsätzlich davon aus, dass Kinder zu gleichen Teilen erben, § 1924 Abs. 4 BGB. Etwas anderes gilt, wenn der Erblasser durch Testament eine abweichende Regelung trifft. Häufig übertragen Eltern schon zu Lebzeiten (nicht nur aus steuerrechtlichen Gründen) Vermögen auf Kinder. Dabei handelt es sich oft um so genannte Ausstattungen im Sinn von § 1624 BGB. Wird bei Zuwendung einer solchen Ausstattung nicht angeordnet, dass das Erhaltene nicht auszugleichen sein soll, dann muss sie unter Abkömmlingen mit gleicher Quote im Erbfall berücksichtigt werden, § 2055 BGB.