Arbeitsrecht

ARBEITSRECHT

Die Bedeutung des Arbeitsrechts nahm in den zurückliegenden Jahren stetig zu, was unter anderem mit der Globalisierung und einem verschärften Wettbewerb zu tun hat. Arbeitgeber sehen sich aufgrund dieser Entwicklung aus Kostengründen häufig zu Personalabbau gezwungen, was in letzter Konsequenz zu Kündigungen führt.

Hiergegen wenden sich die betroffenen Arbeitnehmer unter Zuhilfenahme umfangreicher sozialer Schutzgesetze. Ohne Inanspruchnahme kompetenter anwaltlicher Hilfe gerät man hierbei häufig auf die „Verliererstraße“, da viele Leute die gesetzliche und tarifvertragliche Rechtslage gar nicht richtig kennen.

ANWÄLTE FÜR DIESES RECHTSGEBIET

HEINRICH C. VERGHO

AKTUELLES RUND UMS ARBEITSRECHT

Dezember 2013

Uli Hoeneß – davon gibt es Viele unter uns – Zum Thema Schwarzarbeit und Steuerbetrug

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Steuerehrlichkeit und Steuersünden sind seit geraumer Zeit überall ein Gesprächsthema, insbesondere seit „schweizerische CDs“ im Umlauf sind und vom Staat teuer angekauft werden, um Steuerhinterziehung im großen Stil - meist durch „Schwarzgeld“ in der Schweiz - aufzuklären. Prominente Namen, zuletzt Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern München, sind in aller Munde. Während diese millionenschweren Steuerhinterziehungen nur von wenigen Reichen vorgenommen werden, eröffnet sich für Viele auf einem anderen Feld die „Schweiz des kleinen Mannes“. Dabei soll die Rede sein von Vertragsleistungen ohne Rechnung, von klassischer Schwarzarbeit.

Juli 2011

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Arbeitnehmer dürfen Missstände in einem Betrieb anzeigen ohne mit einer Kündigung rechnen zu müssen

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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem am 21.07.2011 verkündeten Urteil entschieden, dass es einen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit darstellt, wenn ein Arbeitnehmer Missstände in einem Betrieb öffentlich macht und deswegen fristlos gekündigt wird (vgl. SZ vom 21.07.2011). Konkret ging es um eine Altenpflegerin, die ihren Arbeitgeber des Betruges beschuldigt hat, weil er aufgrund Personalmangels angeblich nicht in der Lage war, die Bewohner eines Pflegeheimes ordnungsgemäß zu betreuen. Der Altenpflegerin wurde darauf hin fristlos gekündigt. Anders als die deutschen Gerichte sah der EGMR in der Kündigung einen Verstoß gegen das Menschenrecht der Meinungsfreiheit.

Juni 2010

Bei Krankheit verfällt Urlaub nicht!

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Nach bisheriger Rechtslage verfällt ein nicht genommener Urlaub spätestens am 31. März des Folgejahres, auch wenn er infolge von Krankheit nicht genommen werden konnte. Von diesem Grundsatz hat der Europäische Gerichtshof, dem sich auch das Bundesarbeitsgericht angeschlossen hat, eine wesentliche Einschränkung vorgenommen: